Sicherheit beim Rad Fahren? Muss das sein?

Jeder von uns hatte mit Sicherheit einmal eine Sturm- und Drangzeit, was das Fahrrad Fahren angeht. Meistens lag sie in der Pubertät. Schutzhelme brauchten zumindest die noch nicht, die spätestens in den 1980er Jahren geboren wurden. Und so spielte das ganze Thema Sicherheit nur eine untergeordnete Rolle, wenn man mit dem Rad unterwegs war. Die Mütter waren meistens schon zufrieden, wenn sie ihr Kind irgendwo mit dem Rad im Wald und nicht auf der Hauptstraße wussten. So war das zumindest bei mir. Aber die Zeiten ändern sich und die Menschen werden klüger. Heute ist es nicht nur empfehlenswert, beim Rad Fahren auf die Sicherheit zu achten. Es ist sogar vorgeschrieben. Wer ohne Helm und ein taugliches Fahrrad angetroffen wird, der darf oft erst einmal ein ordentliches Ordnungsgeld zahlen.

Der Helm – das Wichtigste, wenn es um die Sicherheit geht

KinderfahrradhelmLeider hat Sicherheit in allen Bereichen den Makel, dass sie einfach nicht gut aussieht. Oder um einen bekannten Comic zu zitieren: “Der Fahrradhelm ist das einzige Kleidungsstück, mit dem wirklich jeder blöd aussieht.” Und genau aus diesem Grund glauben auch viele Laien, auf Sicherheitsausrüstung zu verzichten. Es sieht blöd aus, kostet Geld und überhaupt – es passiert schon nichts. Davon ist man zumindest so lange überzeugt, bis man einen Unfall baut und mit dem Kopf aufschlägt. Zwar sind viele Menschen als Eltern verantwortungsbewusst genug, um ihre Kinder zu diesem Schutz zu zwingen. Sie selbst verzichten aber lieber darauf und stellen damit ein schlechtes Vorbild dar. Darüber kann ein Profi nur müde lächeln oder entsetzt den Kopf schütteln. Denn es geht bei der Sicherheit ja nicht nur um die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unfall passiert. Denn selbst, wenn sich nur einer von 10.000 Radfahrern lebensgefährlich verletzt, kann niemand sagen, ob man nicht selbst diese eine Person ist. Ein Helm hätte das Schlimmste verhindert. Lieber unnötig vorsorgen, als aus Sparsamkeit und Eitelkeit das Leben riskieren.

Und Arme, und Beine, und Augen, und …?

Der Kopf ist natürlich das Wichtigste, das man beim Rad Fahren schützen sollte. Aber im Handel bekommt man noch viele andere Dinge zur Sicherheit, die wichtig sind. Das fängt bei so einfachen Dingen wie Reflektoren, Bremsen und Beleuchtung an. Gerade Kinder können sich außerdem mit Protektoren vor Verletzungen schützen. Auch Profisportler greifen gerne auf Protektoren zurück. Vor allem dann, wenn sie mit dem Rad viel im Gelände unterwegs sind, wo das Verletzungsrisiko erheblich ist. Hinzu kommen spezielle Brillen für Radfahrer. Sie schützen die Augen vor UV-Licht, Insekten, die die Fahrbahn kreuzen und im Gelände auch vor überraschenden Ästen.

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